ZIEGELTEICHHOF

Höhenstraße 3,  D-36399 Freiensteinau-Reichlos
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Für die nächste Zeit gibt es kein spezielles Kursprogramm

EtwaigeTermine mit Kurzbeschreibungen zu Kursen werden kurzfristig als aktualisiertes Faltblatt verfügbar sein und Termine in der Fachpresse veröffentlicht.

Weitere Details zu den Kursen finden sich unter der Rubrik "Kurse"

Solltet Ihr Euch für einen bestimmten Kurs interessieren und habt einen Kursleiter, mit dem Ihr für eure Freunde einen Kurs auf unserem Hof abhalten wollt, dann wendet Euch bitte an uns. Auch stehen wir für Anregungen und Wünschen zu Kursen und Kurs-Inhalten zu Verfügung.



Einige Kurse, die es in der Vergangenheit bereits bei uns gab – kurz beschrieben


Schnupperkurs:Pferde und Reiten kennen lernen - für Erwachsene, incl. Schulpferd

Dieser Kurs verschafft einen Einblick in das Wesen der Pferde, den Umgang mit ihnen und dem Reiten auf ihnen. Der Schüler erhält Einblicke in die Bodenarbeit über Trailhindernisse nach Linde Tellington-Jones und das „Pferdeflüstern“ im Round Pen. Geritten wird auf zuverlässigen Kleinpferden, auf Halfter gezäumt, mit und ohne Sattel, geführt und frei, bis hin zu den ersten Trabschritten im Leichten Sitz.

Ein Einstiegskurs - Ideal für Erwachsene und auch Eltern pferdeverrückter Mädchen und Jungen, die endlich wissen wollen, was an Pferden und dem Reiten so faszinierend ist, so dass Millionen von Menschen begeistert sind von diesen Tieren und dem Reitsport.


Boden- und Körperarbeit nach Linda Tellington-Jones

Warum Boden- und Körperarbeit mit Pferden?

Die verwendeten Bodenhindernisse sind vereinfacht in zwei Gruppen zu unterscheiden. Die Einen, die Pferde im Umgang mit Schreck-Situationen schulen sollen (z.B. Plane, Flattervorhang, Regenschirm) und die anderen die zur Erarbeitung der körperlichen Geschicklichkeit verwendet werden (z.B. Labyrinth, Mikado).

Es ist erwiesen, dass Tiere, genau wie wir Menschen, in einer angenehmen Atmosphäre, ohne Stress und Angst, in völliger Konzentration besser und nachhaltiger lernen. Daher werden die Schreck-Situationen „zerlegt“ und Schritt für Schritt erarbeitet. Bei dieser Art der Bodenarbeit wird eine Überforderung des Lernenden vermieden und rasch der „optimalen Lernzustand“ erreicht.

Massage und Gymnastik erzielen ein besseres Körpergefühl, lösen Verspannungen und haben somit eine positive Wirkung auf Muskulatur und Nervensystem.

Durch die Kombination von Boden- und Körperarbeit wird das Feldenkrais-Prinzip angewendet, d.h. durch ungewohnheitsmäße Bewegungen werden Muskelfunktion, Balance, Koordination und Konzentration verbessert. Es werden alte Verhaltensmuster durchbrochen und physische und psychische Probleme der Pferde gelöst. Die natürliche Folge daraus ist die Steigerung von Leistungsbereitschaft und Mitarbeit, die Verbesserung der Balance des Pferdes, Hinterhand und Rückentätigkeit werden aktiviert. Die Pferde lernen zum Einen mit neuen, für sie ängstigenden Situationen ruhiger umzugehen, zum Anderen entwickeln sie ein neues Körpergefühl. Sie lernen einen ungezwungenen Gehorsam, Selbstkontrolle, genaues Hinschauen und Geduld.

Nebenbei lernt der Mensch sein Pferd und seine Verhaltensmuster besser kennen und damit umzugehen. Dadurch steigert sich der gegenseitige Respekt und die Zusammenarbeit wird leichter und effektiver.


Springgrundschule

Geschult wird Sitz und Einwirkung des Reiters und die Springmanier des Pferdes

Auf Grundlage der Lehre Frederico Caprillis entwickelte Rolf Becher seine "Natürliche Ausbildungsmethode" für Pferde, die heute auch unter dem Namen CHIRON bekannt ist.

Um sein Pferd zu schulen ist es notwendig, dass der Reiter lernt, im ausbalancierten, effektiven Leichten Sitz zu reiten, damit er sein Pferd im Sprung begleiten kann, ohne es zu stören. Die Sitzschulung wird durch spezielle Gymnastik am Boden und im Sattel, sowie durch wirkungsvolle Hilfsmittel wie Hals- und Kosakenriemen und Stangenarbeit unterstützt.

In der "Natürlichen Ausbildungsmethode" wird das Pferd Schritt für Schritt an seine Aufgabe, das Springen, herangeführt. Durch einen chrono-logischen Aufbau der einzelnen Übungsschritte lernt das Pferd sicher und ruhig über die Hindernisse zu gehen. Dadurch kann soweit als möglich ausgeschlossen werden, dass Ängste und daraus folgende Widersetzlichkeiten entstehen. Es soll später zuverlässig und weitestgehend selbständig, unter der geschickten Führung seines Reiters die geforderten Sprünge annehmen und bewältigen.

Der Kurs führt im Springen unerfahrene Reiter und Pferde möglichst ohne Angst und Stress an das (teils freihändige) Springen einzelner Hindernisse und Springreihen, ja selbst an den fliegenden Galoppwechsel heran. Der Reiter muss in der Lage sein Schritt, Trab und Galopp im Leichten Sitz mit sicherer Zügelführung zu reiten - es besteht Helmpflicht.

Springpferde die dazu neigen zu verweigern, heftig zu werden oder sich verspannen, können mit dieser Methode umgeschult werden (jedoch z.T. erst durch längere, intensive Umschulungs-Arbeit)


Dressur im Leichten Sitz: Rückenschule für Reiter und Pferd in Halle und Gelände

Dressur – KEIN Buch mit sieben Siegeln

Dressurreiten auf Grundlage der Richtlinien der FN und unter Zuhilfenahme von Elementen aus der Arbeit nach Claus Penquitt. Die praktischen Übungen werden immer Schritt für Schritt erklärt und durch spezielle Reitgymnastik, Übungen auf Sitz- und am Trittbalken am Boden (vor)geübt.

Der Kurs teilt sich in drei aufeinander aufbauende Themenbereiche, die je nach Ausbildungsstand erarbeitet werden:


I : Vorbereitung auf die Dressurarbeit (Sitz, Zügelführung, Hilfengebung durch Gewicht und Schenkel)

Denn nur ein ausbalancierter Leichter (oder Voll-) Sitz ermöglicht ein effektives und elastisches Treiben. Nur ein in Zeitpunkt und Stärke richtiges Treiben, zusammen mit einer sitzunabhängigen und weichen Zügelführung bringen ein Pferd zu Takt und Losgelassenheit, als Voraussetzung für die echte Anlehnung, bei der das Pferd in den Zügel „zieht“.


II : Einführung in die Dressurarbeit (Erarbeiten der echten Anlehnung, Stellen und Biegen)

Eine weiche und vertrauensvolle Anlehnung des Pferdes an die Reiterhand bildet die notwendige Grundlage für die stellenden und biegenden Übungen. Das Reiten von Übergängen und Tempiunterschieden, mit „Zügel aus der Hand kauen lassen“ ohne Taktverlust, korrekten Bahnfiguren und Voltenarbeit helfen dem Pferd immer geschmeidiger, gymnastizierter und somit rittiger zu werden. Die Bewegungen des Pferdes bekommen mehr Schwung und es „richtet sich (zunehmend) Gerade“.

III : Weiterführende Dressurarbeit (Schenkelgehorsam, Seitengänge)

Auf der geraden Linie wird der Schenkelgehorsam durch Reiten in Stellung und Viereck vergrößern und verkleinern erarbeitet. Aus der Voltenarbeit werden dann die Seitengänge, wie Schulterherein und Travers, entwickelt. Vorher bekommt das Pferd in der dressurmäßigen Bodenarbeit gezeigt was von ihm erwartet wird.

Alle drei Themenbereiche werden schwerpunktmäßig im Leichten Sitz (LS) erarbeitet, dass befreit den Rücken des Pferdes und schont den des Reiters. Die „leichte“ Hilfengebung wird der des Reitens im Vollsitz (VS) gegenübergestellt – wobei Sie feststellen werden, dass die Hilfen im Vollsitz nur erweitert aber nicht verändert werden. Die korrekte Hilfengebung im LS bildet die Basis für die gelöste Arbeit im VS. Der logische Übergang vom Arbeiten im LS zum Arbeiten im VS wird verständlich und nachvollziehbar erläutert.

Zu sonstigen Themen, z. B. "Lesen von topographischen Karten" oder "Ablauf eines Distanzrittes" organisieren wir auch gerne kurzfristig einen individuellen Termin.

Falls Ihr also Interesse an ein Thema habt, meldet Euch bitte trotzdem! Wir sammeln Kursinteressenten zu den Themen und stimmen bei entsprechender Nachfrage einen Termin unter den Interessenten individuell ab - ...aber bitte nach Möglichkeit per e-mail, dann kann man das ganz gut organisieren !


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